Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Klatsch und Tratsch zum Thema Schach

Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Topschach » Mi 8. Mär 2017, 13:02

Liebe Schachfreunde,

wie ein Lauffeuer verbreitet sich eine Aussage von Heike Makatsch, dass Sie Diskriminierung nur beim Schach erlebt habe.

siehe:
https://www.tz.de/stars/heike-makatsch-kennt-diskriminierung-nur-vom-schach-zr-7478151.html

"Heike Makatsch kennt Diskriminierung nur vom Schach" lautet der Titel und wenn ich ehrlich bin, kann ich diese Aussage vollkommen nachvollziehen. Es ist einfach so, dass ein großer Teil der männlichen Schachspieler über Schach spielende Frauen lächelt und abfällige Sprüche auf so gut wie jedem Turnier an der Tagesordnung sind. Wenn man als Außenstehender einen Blick auf diese Turniere wirft, stellt man fest, dass es sehr viele verschrobene Schachspieler gibt, welche mit Frauen einfach nichts anfangen können.

Hier und da gibt es Ausnahmen, jedoch kompensieren diese nicht den schlechten Eindruck, den diese Eigenbrötler hinterlassen.

Ich kann Heike Makatsch aber beruhigen. Diese Art von Schachspielern geht auch vielen Männern auf den Keks und es ist auch einer der Gründe, warum ich nur noch selten auf Schachturnieren anzutreffen bin. Zu oft sitzt man einfach irgendwelchen seltsamen Gestalten gegenüber, bei welchen man sich fragt, wer die raus gelassen hat.

Ein drastisches Beispiel habe ich einem Schachcafe in Köln erlebt. Ein mir befreundeter Schachspieler namens Arsim H. kam nie über die 2000 ELO Spielstärke. Schon als Jugendlicher war er so stark. Als ich ihn fragte, warum er beim Schach nicht versucht hat, noch stärker zu werden, kam als Antwort:

"Als Kind und Jugendlicher habe ich beim Schach sehr viele komische Leute kennengelernt. Alle hatten irgendwie eine Macke und wirkten sehr seltsam. Ich hatte Angst, dass ich genauso werde, wenn ich weiterhin Schach ernsthaft betreibe. Das wollte ich nicht."

Ich lasse das mal ohne Kommentar stehen. ;)
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Re: Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Anita » Do 9. Mär 2017, 13:02

Tja, den einen oder anderen Verrückten gibt es schon beim Schach :-)

Aber ich finde das eher amüsant. Die meisten Turnierspieler sind sehr nett. Gerade letzte Woche habe ich bei den Brain Gaimes in Fürstenfeldbruck (Schnellschach) mitgespielt und ALLE meiner 9 männlichen Gegner (alle Altersklassen) waren vollkommen in Ordnung. Mir ist niemand negativ aufgefallen, im Gegenteil.
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Re: Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Topschach » Fr 10. Mär 2017, 09:25

Anita hat geschrieben:Tja, den einen oder anderen Verrückten gibt es schon beim Schach :-)

Aber ich finde das eher amüsant. Die meisten Turnierspieler sind sehr nett. Gerade letzte Woche habe ich bei den Brain Gaimes in Fürstenfeldbruck (Schnellschach) mitgespielt und ALLE meiner 9 männlichen Gegner (alle Altersklassen) waren vollkommen in Ordnung. Mir ist niemand negativ aufgefallen, im Gegenteil.


Natürlich hat Dir das Turnier in FFB letzte Woche gefallen und alle waren nett zu Dir. Das lag aber eher daran, dass meine Entourage grundsätzlich aus netten Menschen besteht und solange ich dabei bin Dich niemand blöd anlabern würde.

In Bad Wiessee durfte ich letztes Jahr dann auch jemanden mit aller Nettigkeit wegschicken, nachdem Du mir sagtest, dass der Typ eine absolute Nervensäge ist.

Was Turnierspieler betrifft, ist Deine Schmerzgrenze ziemlich hoch. Ich kenne genügend Frauen in meinem Umfeld, welche bei manchem Schachturnier einen Brechreiz bekommen würden. Aber Dir ist es egal, ob eine müffelt, schmatzt oder eine Woche die selben Klamotten anhat.
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Re: Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Anita » Fr 10. Mär 2017, 11:50

Natürlich hat Dir das Turnier in FFB letzte Woche gefallen und alle waren nett zu Dir. Das lag aber eher daran, dass meine Entourage grundsätzlich aus netten Menschen besteht und solange ich dabei bin Dich niemand blöd anlabern würde.

In Bad Wiessee durfte ich letztes Jahr dann auch jemanden mit aller Nettigkeit wegschicken, nachdem Du mir sagtest, dass der Typ eine absolute Nervensäge ist.

Was Turnierspieler betrifft, ist Deine Schmerzgrenze ziemlich hoch. Ich kenne genügend Frauen in meinem Umfeld, welche bei manchem Schachturnier einen Brechreiz bekommen würden. Aber Dir ist es egal, ob eine müffelt, schmatzt oder eine Woche die selben Klamotten anhat.


Nochmal danke für die Blumen!
Natürlich ist es mir nicht vollkommen egal, ob jemand müffelt, schmatzt oder eine Woche die selben Klamotten anhat! Aber das ist eben auch bei Schachspielern eher die Ausnahme! Natürlich fällt so jemand viel mehr auf als all die vielen, die sich unauffällig und normal verhalten.
Wenn es in manchem Spiellokal müffelt, liegt das meistens daran, dass es schlecht belüftet ist. Das ist aber schnell so, wenn sich in einem relativ kleinen Raum 16 Leute zum Punktspiel treffen. Da reiße ich übrigens recht schnell das Fenster auf, aber genauso schnell beschwert sich jemand, dass es zieht.
Zuletzt geändert von Anita am Fr 10. Mär 2017, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Topschach » Fr 10. Mär 2017, 12:39

Anita hat geschrieben:
Natürlich hat Dir das Turnier in FFB letzte Woche gefallen und alle waren nett zu Dir. Das lag aber eher daran, dass meine Entourage grundsätzlich aus netten Menschen besteht und solange ich dabei bin Dich niemand blöd anlabern würde.

In Bad Wiessee durfte ich letztes Jahr dann auch jemanden mit aller Nettigkeit wegschicken, nachdem Du mir sagtest, dass der Typ eine absolute Nervensäge ist.

Was Turnierspieler betrifft, ist Deine Schmerzgrenze ziemlich hoch. Ich kenne genügend Frauen in meinem Umfeld, welche bei manchem Schachturnier einen Brechreiz bekommen würden. Aber Dir ist es egal, ob eine müffelt, schmatzt oder eine Woche die selben Klamotten anhat.


Nochmal danke für die Blumen!
Natürlich ist es mir nicht vollkommen egal, ob jemand müffelt, schmatzt oder eine Woche die selben Klamotten anhat! Aber das ist eben auch bei Schachspielern eher die Ausnahme! Natürlich fällt so jemand viel mehr auf als all die vielen, die sich unauffällig und normal verhalten.
Wenn es in manchem Spiellokal müffelt, liegt das meistens daran, dass es schlecht belüftet ist. Das ist aber schnell so, wenn sich in einem relativ kleinen Raum 16 Leute zum Punktspiel treffen. Da reiße ich übrigens recht schnell das Fenster auf, aber genauso schnell beschwert sich jemand, dass es zieht.


Liebe Anita,- wie sagt man so schön: "Ein Impotenter wird immer die Existenz von Sex abstreiten!". Du hast hunderte Turniere gespielt und ein Verhalten das dir normal vorkommt, sieht jemand mit mehr Etikette wohl etwas anders. Du siehst es nicht, wenn Dein Gegner Dreck unter den Nägeln hat. Du bekommst es nicht mit, wenn sich Dein Gegner nach dem Toilettengang nicht die Hände wäscht und Dir die Hand geben will. Es ist Dir egal, denn es war in hunderten von Turnieren die Du gespielt hast immer so und ist für Dich normal.

Aber Du passt Dich den Begebenheiten auch gut an. Wie oft musste ich Dir zum Beispiel schon sagen, dass man mit vollem Mund nicht spricht? :roll:
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Re: Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Anita » Fr 10. Mär 2017, 13:35

Topschach hat geschrieben: (....)
Anita hat geschrieben:
Nochmal danke für die Blumen!
Natürlich ist es mir nicht vollkommen egal, ob jemand müffelt, schmatzt oder eine Woche die selben Klamotten anhat! Aber das ist eben auch bei Schachspielern eher die Ausnahme! Natürlich fällt so jemand viel mehr auf als all die vielen, die sich unauffällig und normal verhalten.
Wenn es in manchem Spiellokal müffelt, liegt das meistens daran, dass es schlecht belüftet ist. Das ist aber schnell so, wenn sich in einem relativ kleinen Raum 16 Leute zum Punktspiel treffen. Da reiße ich übrigens recht schnell das Fenster auf, aber genauso schnell beschwert sich jemand, dass es zieht.


Liebe Anita,- wie sagt man so schön: "Ein Impotenter wird immer die Existenz von Sex abstreiten!". Du hast hunderte Turniere gespielt und ein Verhalten das dir normal vorkommt, sieht jemand mit mehr Etikette wohl etwas anders. Du siehst es nicht, wenn Dein Gegner Dreck unter den Nägeln hat. Du bekommst es nicht mit, wenn sich Dein Gegner nach dem Toilettengang nicht die Hände wäscht und Dir die Hand geben will. Es ist Dir egal, denn es war in hunderten von Turnieren die Du gespielt hast immer so und ist für Dich normal.

Aber Du passt Dich den Begebenheiten auch gut an. Wie oft musste ich Dir zum Beispiel schon sagen, dass man mit vollem Mund nicht spricht? :roll:


Heh, leg mir nicht falsche Worte in den Mund!!! Dann lösch den Satz lieber ganz!!!

Wie oft muss ich Dir noch sagen, dass man essende Leute nicht anspricht ;)

Wenn man nur danach Ausschau hält, findet man natürlich immer etwas Negatives. Das wusste schon Wilhelm Busch:

"Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut!" :)

Ich widme mich lieber den angenehmen Dingen.
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Re: Heike Makatsch über Diskriminierung beim Schach

Beitragvon Topschach » Fr 10. Mär 2017, 14:08

Anita hat geschrieben:
Ich widme mich lieber den angenehmen Dingen.



Das hat Heike Makatsch auch getan und mit dem Schachspielen aufgehört. ;)
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